





Ein paar Gedanken aus Lhasa und ein Aufschrei fuer das unterdrueckte Tibet.
Als wir mit dem Zug in Lhasa angekommen waren,wurden wir von einer Herde wildgewordener chinesischen Touristen ueberrumpelt, die alles fotografierten was sich ihnen in den Weg stellte. Das Militaer, die kommunistische Mao Armee, hatte alle Haende voll zu tun die wildgewordenen Hobby Fotografen einzuweisen und zu den Bussen zu bringen, die am Ausgang des Bahnhofes warteten. Es war nicht erlaubt einfach drauflos zu Fotografieren.
Es war auch der erste Touch mit der harten Realitaet, wie die Dinge hier gehandhabt wurden und die Tibetaner unter der eisernen Hand der Chinesen leiden mussten.
Laut den Ansagen im Zug, wie harmonievoll China und Tibet zusammenleben und das die Chinesen mit der Eisenbahnerschliessung den Tibetanern nur helfen, musste Tibet das Friedvollste Land sein.
So was machen dann die fielen Soldaten hier? Was machen die X mundert Mao-Waechter auf den Daechern ueber Lhasa unter ihren “Carlsberg” Sonnenschirmen oder die bewaffneten Soldaten die die strassen patroulierten?
Sie kummern sich um das Wohl und die Sicherheit der Touristen wurde uns gesagt.. Oh, gut zu wissen, da fuehle ich mich ja noch sicherer im sonst schon friedlichen Tibet.
Das die Tibetaner keinen Reisepass bekommen haengt sicher auch davon ab das sie gar keinen wollen. Wer will schon so ein sicheres und harmonievolles Land verlassen und in der boesen weiten Welt herumreisen?
Es hat auch geheissen es koennte Probleme geben wenn wir die Soldaten fotografieren. Ist doch verstaentlich. Unsere einen haetten sicher auch nicht freude wenn wir sie am schlafen unter ihren Sonnenschirmen knipsen wuerden. Wuerde ja ein schlechtes Image auf die eiserne Armee werfen…nun ja, kann ja nichts machen, bin ja nur ein Tourist.